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Mein Name ist Marco Römhild und ich wurde Mitte der achtziger Jahre in Erfurt geboren. Schon als kleiner Junge haben mich die Sterne fasziniert und schnell lag das erste Teleskop unter dem Weihnachtsbaum. Ist man eifrig in der Thematik der Astronomie, ist der Weg zur Astrofotografie unumgänglich. Mühselig habe ich mir eine kleine gebrauchte, analoge Spiegelreflexkamera zusammengespart bis ich stolz wie Oskar meine ersten Filme zum Entwickeln beim Fotografen abgeben konnte. Anfangs war die Enttäuschung über die unscharfen und verwackelten Mondbilder oder dem total überstrahlten Sternenhimmel der Großfeldaufnahmen sehr groß. So versuchte ich erst einmal kleine Brötchen zu backen und fotografierte hier und da in der Weltgeschichte herum, um mir das Fotografieren selber, halbwegs technisch vernünftig, beizubringen und ein “Auge“ zu entwickeln. Dabei habe ich immer schön im manuellen Modus fotografiert, ganz ohne Automatikmodus oder andere Helfer. So etwas gab es ja noch gar nicht. Zumindest nicht für mich. Viele, viele Filme und sehr viel Lehrgeld hat mich dieser Lernprozess gekostet. Da hat man sich dann doch mal die eine oder andere Einstellung gemerkt oder passend zum Auslöserzähler aufgeschrieben, um diese später (hoffentlich) dem richtigen Foto zuordnen zu können. Es hat sich gelohnt :D

Einige Zeit später, als ich etwas mehr Taschengeld zur Verfügung und mir auch schon eine Kleinigkeit auf die hohe Kannte gelegt hatte, konnte ich mir ein Teleskop finanzieren mit dem die Astronomie noch einmal doppelt so viel Spass gemacht hat. Die analoge Spiegelreflex an das Teleskop angeschlossen und siehe da, das ein oder andere brauchbare Bild vom Mond, ein bisschen Milchstraße und sogar die ein oder andere Langzeitbelichtung waren das Ergebnis meiner Inhalation von Büchern und dem Selbststudium über die Fotografie. Nunja, auch so eine alte analoge Spiegelreflex kommt mal in die Jahre. So kam auch bald meine erste digitale SLR. Plötzlich tat sich eine ganz andere Welt auf. Ich konnte unterwegs Bilder schießen und sie mir gleich zu Hause bei einem Kakao, Kaffee, Tee und Keksen am Computer anschauen, ordnen, schon heute verstehen (und nicht erst wenn der Film fertig entwickelt war), verändern und bearbeiten …WOW…. So begann für mich ein neues Zeitalter meiner Fotografie. Klar, die Astrofotografie wurde damit noch einmal besser, und leichter.

Auf Reisen, Urlauben und Ausflügen war sie stets treuer Begleiter. Kleine Spass- und Scherzshootings mit Freunden durften natürlich auch nicht fehlen. Aber irgendwie liegt es mir die Momente, Emotionen und das Sein der Natur, ihrer Artenvielfalt, Landschaften, Farben, ihrer Härte und auch Zartheit einzufangen. Aber genau so liebe ich es durch die Fußgängerzone zu schländern, die kleinen, sonst so verborgenen Momente und Dinge festzuhalten. Den Straßenkünstler, das Treiben am Verkaufsstand auf dem Wochenmarkt, Häuserfassaden, deren Architektur, den Hafen bei Sonnenaufgang. Ebenso eine wunderbare Abwechslung sind Shootings, die eine bestimmte Thematik aufweisen oder einfach ganz spontan entstehen. Schaue dich in Ruhe hier um. Vielleicht ist ja etwas dabei, was dich anspricht oder inspiriert.
 
Bei Fragen und Anregungen stehe ich dir sehr gerne zur Verfügung.